Sonntag, 24. September 2017

Resultate der Volksabstimmung vom 24. September 2017

Ernährungssicherheit  78.7 % Ja
Mehrwertsteuer Erhöhung 50.001 % Nein
Rentenreform 52.7 % Nein

Samstag, 26. August 2017

Neun Merkwürdigkeiten der Rentenreform

Wo beginnen mit einer Reform, deren Abstimmungstext alleine 37 eng beschriebene Seiten im Abstimmungsbüchlein füllt? Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die Mehrwertsteuer und die Lohnbeiträge erhöht werden und dass es bei einem Ja am 24. September mehr AHV gibt – allerdings nur für jene, die ab nächstem Jahr neu in Pension gehen. Doch das ist nur eine von zahlreichen Merkwürdigkeiten dieser AHV-Reform. Sie ist zwar die erste umfassende Reform seit 20 Jahren, aber sie ist vor allem die erste Reform, bei der die Rente erhöht wird – und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem die AHV hohe Defizite schreibt.
Zitiert aus BAZ. Weiterlesen:
https://mobile2.bazonline.ch/articles/59a11e05ab5c376a22000001

Dienstag, 22. August 2017

Rentenreform 2020: Weshalb alle Argumente gegen Altersarbeit hinfällig sind.

Die Rentenreform löst die Probleme der Altersvorsorge nicht. Reiner Eichenberger von der Uni Freiburg zeigt, wie eine bessere Reform möglich ist.
Grundsätzlich ist Überalterung kein Grund zur Sorge, sondern einer zur Freude. Denn die Menschen werden nicht älter, weil sie immer kranker werden, sondern weil sie länger gesund bleiben. Die Alterung bringt deshalb nicht mehr Greise, sondern mehr fitte Alte mit hohen Ansprüchen und einem hohen Potenzial an Produktivität hervor. Weil aber das Pensionierungsalter viel zu starr vorgegeben ist, können die Alten ihr Potenzial nicht ausschöpfen – die Früchte der Alterung können so nicht geerntet werden.
Weiterlesen NZZ: https://www.nzz.ch/schweiz/rentenreform-2020-wie-eine-bessere-rentenreform-gelingt-ld.1311941

Montag, 21. August 2017

Rentenreform; Volksabstimmung 24.Sept. 2017


Informationen, Fakten und Erläuterungen zur Rentenreform: Das Reform- und Sanierungs-Projekt Altersvorsorge 2020 leicht verständlich zusammengefasst: Weshalb besteht Handlungsbedarf? Der Werdegang der Reform von 2013 bis zum heute vorliegenden politischen Kompromiss. Was sind die nächsten Schritte? Welche Auswirkungen hat die Reform für mich? Fakten, Fachbegriffe und Hintergrundinformationen zur Schweizerischen Altersvorsorge. https://reform-altersvorsorge-2020.ch/index.html

Samstag, 19. August 2017

Volksabstimmung vom 24. September 2017

Die folgenden eidgenössischen Vorlagen kommen am 24. September zur Abstimmung:
1. Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit 
2. Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV 
2. Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020
Erläuterungen des Bundesrates:

Samstag, 6. Mai 2017

Energiestrategie. Angriff auf unsere liberale Wirtschaftsordnung.

Die am 21.Mai 2017 dem Volk zur Abstimmung vorgelegte Energiestrategie 2050 ist eine Mogelpackung und verdient deshalb ein Nein. Es werden Ziele gesetzt, ohne den Weg zu kennen. Der Bürger soll für Subventionen aufkommen, um eine untaugliche Technologie und Strategie zu finanzieren. Der Energieverbrauch soll halbiert werden. Ist das möglich ohne Einbussen im Lebensstandard und diktatorischen Staatsdirigismus ?
bazonline: Prophetische Beamte im Bundesamt für Energie glauben zu wissen, wie sich der Energieverbrauch, die damit zusammenhängende Technologie, das Klima und die Vorlieben von uns Bürgerinnen und Bürgern bis ins Jahr 2050 entwickeln. Das ist unseriös, das ist tollkühn. Allein aus diesem Grund müsste man sehr misstrauisch werden. Ein Vergleich: Wer wusste vor 33 Jahren, also 1984, welche Technologien sich bis heute durchsetzen, wie sich die Welt dann darstellt? Niemand sprach vom Internet, keiner vom iPhone, niemand vom Elektroauto, kein Politiker vom Ende des Kalten Krieges.
Die Förderung der sogenannten erneuerbaren Energien zum Beispiel macht nur Sinn, wenn man überzeugt ist, dass diese sich in Zukunft rechnen – ohne Subventionen. Das aber kann man gar nicht wissen, bevor der Markt das entschieden hat.
Bis heute, auch nach jahrelanger finanzieller Unterstützung, haben sich Wind- und Solarkraftwerke keineswegs bewährt. Sie sind teuer, sie werden mit Steuergeldern und Abgaben finanziert, ohne jede Aussicht, je rentabel zu werden.
Zitiert aus: Unter falschen Propheten. Die Energiestrategie von Doris Leuthard schreibt vor, was auch Doris Leuthard nicht kennt: Die Zukunft. http://bazonline.ch/schweiz/standard/unter-falschen-propheten/story/28004838h

Montag, 24. April 2017

Windkraftanlage in Franken - extreme Lärmbelastung!

Windräder verunstalten die Landschaft und sind eine Lärmbelastung.
https://youtu.be/_SauaXK3G5g

Donnerstag, 20. April 2017

„Flatterstrom“ gefährdet Stabilität der Netze.

Ist die Sonne weg, gibt es keinen Solarstrom mehr. Auch Energie aus Wind ist nicht regelmäßig und ausreichend planbar. Quelle: dpa
An Planbarkeit und Sicherheit krankt die Ökostrom-Versorgung besonders. Tatsächlich tun sich die Netzbetreiber immer schwerer, mit dem wetterbedingten Auf und Ab der Wind- und Solarstrom-Einspeisung klarzukommen. Schon wenn ein Wolkenband über Deutschland zieht, kann die Solarstrom-Produktion um drei, vier Gigawatt einbrechen.
Kein Wunder, dass die Netzbetreiber den Strom aus Windkraft- und Solaranlagen inzwischen despektierlich „Flatterstrom" oder „Zappelstrom" nennen. Der sorgt gelegentlich gar für albtraumartige Situationen.

Dienstag, 18. April 2017

«Wir opfern einige der schönsten Landschaften»

Tagi: Der frühere oberste Umweltbeamte der Schweiz lehnt das Energiegesetz ab. Dieses räume dem Bau von Windkraftwerken Vorrang vor dem Naturschutz ein.- Den Ausschlag gaben die Artikel 12 und 13 im Energiegesetz. Diese räumen dem Interesse an Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie neu dasselbe Gewicht wie dem Interesse am Naturschutz ein. Zudem werden Bewilligungen für neue Anlagen nicht mehr vor dem Bundesgericht angefochten werden können. Angesichts der verfügbaren finanziellen Mittel und des grossen politischen Willens zum Bau von Windkraftwerken wird dies dazu führen, dass diesen Vorrang vor der Natur eingeräumt wird. Wir opfern einige der schönsten Landschaften, wenn wir das Energiegesetz annehmen. So bestehen bereits Projekte im Vallée de Joux, in den Freibergen und an vielen weiteren Orten.

Angespannte Stromversorgungssituation.

Zitiert aus meteozurich: Die Schweiz war in diesem Winter wie bereits im Vorjahr mit einer angespannten Stromversorgungssituation konfrontiert. Im kalten Januar 2017 wurden die Energiereserven in der Schweiz knapp. Gegenüber den Vorjahren fehlten in beiden Wintern Kernkraftwerke, welche wegen Defekten längere Zeit vom Netz mussten. Das Kernkraftwerk Beznau 1 fehlt aktuell schon seit mehr als zwei Jahren und stand in beiden Wintern nicht zur Verfügung. Im Frühwinter 2015/16 fehlte zudem das Kernkraftwerk Beznau 2 – dieses konnte den Betrieb jedoch an Weihnachten 2015 wieder aufnehmen. Im nun zu Ende gegangenen Winter 2016/17 fehlte neben dem Kernkraftwerk Beznau 1 auch Leibstadt – das grösste aller fünf Schweizer Kernkraftwerke. Diese fehlenden Strommengen mussten durch Importe oder anderweitige Produktion, insbesondere aus Speicherkraftwerken, kompensiert werden.  Und was geschieht, wenn die Nachbarländer die Schweiz im Winter nicht mehr mit Strom bedienen können, weil sie selber zahlreiche Kraftwerke abschalten?