Die Neutralität lebt von der Glaubwürdigkeit. Deshalb muss die Schweiz im Frieden eine solche Politik verfolgen, die es ihr im Krieg erlaubt, neutral zu sein. Eine Anbindung an die EU oder eine enge Zusammenarbeit mit einem militärischen Bündnis wie der Nato ist mit einer glaubwürdigen Neutralität nicht vereinbar. Aus X.
9.8.26
28.7.26
Ernährungsinitiative, Abstimmung 27. Sept. 2026
Die Ernährungsinitiative fordert einen verbindlichen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent für Lebensmittel und die Förderung pflanzlicher Produkte.
Bei der Initiative für eine sichere Ernährung handelt es sich um einen Vegan-Zwang. Denn nur mit einer weitgehendst veganen Ernährungsweise für alle liesse sich die Forderung von 70% Selbstversorgungsgrad erreichen. Die Initiative will der Bevölkerung also vorschreiben, wie sie zu essen hat und der Staat soll den Menüplan befehlen. Sie ist zudem eine Zwängerei: Das Volk sagte deutlich NEIN zu den beiden extremen Agrarinitiativen und der Massentierhaltungsinitiative und stellte sich damit hinter die einheimische Landwirtschafts- und Ernährungspolitik.
Gerade im Berg- und Hügelgebiet und damit in weiten Regionen der Schweiz wächst nur Gras. Dieses kann ausschliesslich über Raufutterverzehrer für die menschliche Ernährung genutzt werden.
3.7.26
EU-Sanktionspolitik schadet der neutralen Schweiz, nicht der Kriegspartei Russland!
Die Schweiz hat nach dem Einmarsch der Russen in die Ukraine am 28. Februar 2022 die Sanktionspakete – nicht-militärische Zwangsmassnahmen – der EU ungeprüft übernommen und der Schweizer Neutralität grossen Schaden zugefügt.
Das führte zu rechtlichen Problemen, wirtschaftlichen Schäden und Unsicherheit für viele Firmen. Besonders die weltweiten Handelsverbote treffen die Schweiz viel stärker als die EU, bringen aber kaum Wirkung gegen Russland.
Weil viele Regeln der EU-Sanktionen unklar sind, reagieren Unternehmen übervorsichtig und blockieren Geschäfte, obwohl es dafür für die Schweiz eigentlich keine rechtliche Grundlage gibt. Die Bundesratsmehrheit schadet dem Schweizer Wirtschaftsstandort.
Die Schweiz ist ein weltoffenes Export-Land. Die Grenzen sind nicht die EU-Aussengrenze! Wir müssen unsere Interessen eigenständig schützen und klare Regeln verfolgen.
Eine konsequente Schweizer Neutralität stärkt das weltweite Vertrauen in unserer Land, sichert den Wohlstand und schützt uns vor Krieg. Das spricht für ein Ja zur Neutralitätsinitiative.
28.6.26
Die moderne Schweiz kann also den Russen dankbar sein…
Die moderne Schweiz kann also den Russen dankbar sein…Zar Alexander I. von Russland: Letztlich war es Alexander I., der über das Schicksal der Schweiz bestimmte, weil er der Vorsitzende der Koalition war.
Vor 200 Jahren trafen sich die Siegermächte in Wien, um Europa nach den revolutionären Tumulten zu reorganisieren. Der Wiener Kongress hat auch den Beginn der Neutralität geprägt, mit der die Schweiz seither verbunden ist.
Als Vasallenstaat Frankreichs bekam die Schweiz die Nachwirkungen des napoleonischen Debakels 1814 voll zu spüren. Nun wurden die Weichen für die Zukunft Europas nicht mehr in Paris, sondern in Wien gestellt, wo sich die Siegermächte trafen.
Es stand viel auf dem Spiel. Es gab zwei Lager. Die Kantone der Eidgenossenschaft von 1798 wünschten eine Rückkehr zum ‚Ancien Régime‘, während die neuen Kantone ihre Macht erhalten wollten.
Frédéric-César de La Harpe, der ehemalige Hauslehrer des künftigen Zaren Alexander I., trat für die Erhaltung der Unabhängigkeit des Kantons Waadt ein, also für die Aufrechterhaltung der Schweiz mit ihren 22 Kantonen (die 19 Kantone, die aus der Mediationsakte hervorgingen, plus Neuenburg, Genf und Wallis). Er war der Chef des Vorzimmers, der Privatsekretär. Er war ein wichtiges Verbindungsglied zwischen dem Zaren und dem Rest der Welt.
De La Harpe ist zweifellos derjenige Schweizer, der die wichtigste Rolle in der Weltgeschichte ausgeübt hat. Niemals stand ein Schweizer den globalen Fragen und grossen Führern so nahe wie er. De La Harpe befand sich seit dem Eintreffen der Russen in Frankreich bis zum Ende des Wiener Kongresses dauernd im Kreis des Zaren.
Frédéric-César de la Harpe (* 6. April 1754 in Rolle; † 30.März 1838 in Lausanne), auch de Laharpe, war ein Schweizer Politiker der Helvetik und Erzieher des Zaren Alexander I. von Russland. Wikipedia
Neutralität bedeutet, in einem Streit oder Konflikt keine Partei zu ergreifen.
Neutralität bedeutet, in einem Streit oder Konflikt keine Partei zu ergreifen, sich herauszuhalten und Unparteilichkeit zu wahren. Das Wort stammt vom lateinischen Begriff ne uter ab, was "keiner von beiden" bedeutet.
Die internationale Anerkennung der immerwährenden Schweizer Neutralität geht offiziell auf den Wiener Kongress im Jahr 1815 zurück. Historische Wurzeln wie die Niederlage in der Schlacht bei Marignano (1515) und der Westfälische Friede (1648) legten bereits den Grundstein für die Abkehr der Eidgenossenschaft von grossen Machtkämpfen.
Ein neutraler Staat (wie die Schweiz) beteiligt sich an keinen Kriegen anderer Länder und tritt keinen militärischen Bündnissen bei. Er darf keine Waffen an Konfliktparteien liefern.
Die dauernde Neutralität ist ein Instrument der schweizerischen Aussen- und Sicherheitspolitik. Sie trägt bei zum Frieden und zur Sicherheit in Europa und jenseits der Grenzen Europas. Sie dient der Sicherung der Unabhängigkeit unseres Landes und der Unverletzlichkeit des Staatsgebiets. In Übereinstimmung mit dem Neutralitätsrechts nimmt die Schweiz nicht an Kriegen zwischen anderen Staaten teil.
Das Neutralitätsrecht, das in den Haager Abkommen vom 18. Oktober 1907 kodifiziert wurde, ist Teil des Völkergewohnheitsrechts. Es legt die Rechte und Pflichten eines neutralen Staates fest. Das wichtigste dieser Rechte ist die Unverletzlichkeit des Staatsgebiets. Zu den wichtigsten Pflichten eines neutralen Staates gehört es,
- sich der Teilnahme an Kriegen zu enthalten
- alle Kriegsparteien im Hinblick auf den privaten Export von Rüstungsgütern gleich zu behandeln
- den Kriegsparteien keine militärische Unterstützung zur Verfügung zu stellen, bspw. Verbot von kriegsrelevanten Gütern aus staatseigenen Beständen oder Söldner
- den Kriegsparteien sein Staatsgebiet nicht zur Verfügung zu stellen
Der Tag, an dem die Schweiz neutral wurde
https://www.eda.admin.ch/de/neutralitaet
Broschüre «Die Neutralität der Schweiz»PDF568.50 kB3. März 2022
27.6.26
Volksabstimmung vom 27. September 2026
Der Bundesrat hat entschieden, am 27. September 2026 zwei Vorlagen zur Abstimmung zu bringen.
1. Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» (BBl 2026 799);
2. Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)» (BBl 2026 800).
Resultate der eidgenössischen Volksabstimmung vom 14.Juni 2026
Endresultat, 23. Juni 2026 15:50
Resultat
45,21% Ja
54,79% Nein
Annehmende Stände: 8 4/2
Ablehnende Stände: 12 2/2
Beteiligung
58,86%
2.Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG)
Fakultatives Referendum
Endresultat, 23. Juni 2026 15:50
Resultat
52,46% Ja
47,54% Nein
Beteiligung
58,26%
8.6.26
Die hohe Zuwanderung vermindert den BIP-pro-Kopf und löst keine AHV Probleme
In den letzten 10 Jahren betrug die Nettozuwanderung pro Jahr durchschnittlich 60000 Personen. Davon sind etwa 15 % aufgenommene Asylanten und 66 % Zugewanderte aus der EU im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens.
Das Wirtschaftswachstum war in den letzten Jahren trotz hoher Zuwanderung bescheiden: BIP-pro-Kopf-Wachstum jährlich um 0.09 bis 0.15 Prozentpunkte. Das ist sehr wenig.
Mehr Zuwanderung führt nicht zu weniger Fachkräftemangel. Trotz hoher Zuwanderung hatten Firmen angeblich noch nie grössere Mühe, Fachkräfte zu finden, als heute.
Die künftig erwartete Finanzierungslücke der AHV kann durch die Zuwanderung nicht behoben werden. Für die Sanierung der AHV sind strukturelle Reformen nötig.
Berechnungen zeigen, dass die Schweiz im Jahr 2050 11 Millionen Einwohner und im Jahr 2100 16 Millionen Einwohner bräuchte, um die AHV im Lot zu halten. Auch nach 2100 müsste das Wachstum weitergehen, damit die AHV finanziell im Lot bleibt.
24.5.26
Die Baulandknappheit der Schweiz setzt dem Wachstum Grenzen
Die Baulandknappheit der Schweiz und die damit verbundene Preiszunahme des Baulandes setzt dem Wachstum Grenzen. Verdichtetes Bauen ist keine nachhaltige Lösung, wenn der Zuwanderung nicht Einhalt geboten wird.
Das betrifft direkt den Lebensstandard der Menschen. Weiteres Einzonen von Kulturland widerspricht den Zielen des Naturschutzes und dem Erhalt der Biodiversität. In diesem Sinne ist eine Begrenzung der Einwanderung angebracht.
Das eingezonte, aber noch nicht bebaute Land der Schweiz beträgt gemäss Bundesamt für Raumentwicklung 350 km2. Das sind 0,9 % der Landesfläche.
Die gesamte überbaute und noch unbebaute Bauzonenfläche beträgt 2343 km², damit knapp 5,7 % der Schweiz. Davon sind 15 % noch unüberbaut.
Die Schweiz hat eine sehr hohe Bevölkerungsdichte in Bezug auf die Bauzonenfläche von 2343 km². Bei den jetzigen über 9 Millionen Einwohnern des ganzen Landes beträgt die Bevölkerungsdichte über 3800 Einwohner pro km2 Bauzonenfläche.
Das ist extrem hoch und wird in Vergleichen meist ausgelassen und nur die Bevölkerungsdichte pro Gesamtfläche angegeben. Hier zum Vergleich folgende Länder.
Land |
Einwohner/km² Gesamtfläche |
Geschätzt Einwohner/km² Siedlungs-/Baufläche |
Switzerland |
~220 |
~3’800 |
Germany |
~236 |
~2’000–2’500 |
France |
~120 |
~1’200–1’800 |
Austria |
~110 |
~1’500 |
Netherlands |
~530 |
~3’000–4’000 |
Japan |
~330 |
~4’000–6’000 |
Singapore |
~8’000 |
>20’000 |