Die aktuelle Migrationspolitik der Schweiz erhält keine allgemeine Zustimmung. Das Volk hat 2014 einer eigenständigen Steuerung der Zuwanderung zugestimmt. Jedoch wurde dieser Verfassungsartikel nicht umgesetzt. Das ist eine undemokratische Missachtung des Volkswillens.
Die Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz" möchte die Zuwanderung regulieren und nicht ungebremst weiterlaufen lassen. Die Zuwanderung soll damit nicht verhindert aber gebremst werden.
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz darf zehn Millionen Menschen vor dem Jahr 2050 nicht überschreiten. Ab 2050 kann der Bundesrat den Grenzwert jährlich durch Verordnung um den Geburtenüberschuss anpassen.
Sandro Cattacin, Soziologe an der Universität Genf, spricht sich für eine modernisierte und besser regulierte Zuwanderung aus, die sich stärker an den gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert. Hierbei unterstreicht er die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen hochqualifizierten Fachkräften und weniger qualifizierten Arbeitskräften zu finden, die dennoch eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielen.
Fördert Zuwanderung die Schweizer Wirtschaft oder birgt sie Risiken?
Es gibt keine starre Grenze der Einwohnerzahl bei dieser Initiative, sondern lediglich eine Pflicht zur Ergreifung von Massnahmen, das Wachstum der Zuwanderung zu bremsen.
AntwortenLöschenPost auf X: Die Masseneinwanderung senkt den Wohlstand. In Europa haben nur Norwegen, Irland, die Schweiz und Luxemburg ein höheres BIP pro Kopf als die USA. Zwei davon sind nicht in der EU. Eine engere Bindung an die EU dürfte also kaum zu einem höheren Wohlstand für die bestehende Schweizer Bevölkerung führen.
AntwortenLöschenZwei Millionen Zugewanderte – warum ist der Pflegenotstand dann grösser als je zuvor? Weil unkontrollierte Zuwanderung mehr Patienten bringt, aber keine zusätzlichen Pflegekräfte. Unsere Heimat hat ein Limit. Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative, keine10MioCH. Aus X von Andrea.
AntwortenLöschen