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8.6.26

Die hohe Zuwanderung vermindert den BIP-pro-Kopf und löst keine AHV Probleme

Wahrnehmungen und Fakten zur Zuwanderung (IWP Studie):

In den letzten 10 Jahren betrug die Nettozuwanderung pro Jahr durchschnittlich 60000 Personen. Davon sind etwa 15 % aufgenommene Asylanten und 66 % Zugewanderte aus der EU im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens.


Das Wirtschaftswachstum war in den letzten Jahren trotz hoher Zuwanderung bescheiden: BIP-pro-Kopf-Wachstum jährlich um 0.09 bis 0.15 Prozentpunkte. Das ist sehr wenig.


Mehr Zuwanderung führt nicht zu weniger Fachkräftemangel. Trotz hoher Zuwanderung hatten Firmen angeblich noch nie grössere Mühe, Fachkräfte zu finden, als heute.


Die künftig erwartete Finanzierungslücke der AHV kann durch die Zuwanderung nicht behoben werden. Für die Sanierung der AHV sind strukturelle Reformen nötig.


Berechnungen zeigen, dass die Schweiz im Jahr 2050 11 Millionen Einwohner und im Jahr 2100 16 Millionen Einwohner bräuchte, um die AHV im Lot zu halten. Auch nach 2100 müsste das Wachstum weitergehen, damit die AHV finanziell im Lot bleibt.

Wahrnehmungen und Fakten zur Zuwanderung

31.3.26

Ruf nach einer regulierten Zuwanderung

Die aktuelle Migrationspolitik der Schweiz erhält keine allgemeine Zustimmung. Das Volk hat 2014 einer eigenständigen Steuerung der Zuwanderung zugestimmt. Jedoch wurde dieser Verfassungsartikel nicht umgesetzt. Das ist eine undemokratische Missachtung des Volkswillens.

Die Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz" möchte die Zuwanderung regulieren und nicht ungebremst weiterlaufen lassen. Die Zuwanderung soll damit nicht verhindert aber gebremst werden.

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz darf zehn Millionen Menschen vor dem Jahr 2050 nicht überschreiten. Ab 2050 kann der Bundesrat den Grenzwert jährlich durch Verordnung um den Geburtenüberschuss anpassen.


Sandro Cattacin, Soziologe an der Universität Genf, spricht sich für eine modernisierte und besser regulierte Zuwanderung aus, die sich stärker an den gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert. Hierbei unterstreicht er die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen hochqualifizierten Fachkräften und weniger qualifizierten Arbeitskräften zu finden, die dennoch eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielen.

Fördert Zuwanderung die Schweizer Wirtschaft oder birgt sie Risiken?

29.3.26

Hauptargumente für die Kontrolle der Zuwanderung

Dichtestress und Lebensqualität: Die Bevölkerung wächst zu schnell (ca. 80'000 pro Jahr), was Infrastruktur und Natur belastet. Das führt zur Überfremdung und Verlust heimischer Kultur.

Unabhängigkeit: Begrenzung der Einwanderung aus der EU und anderen Ländern, um die Kontrolle über das Bevölkerungswachstum zurückzugewinnen. Einhaltung der Verfassung, welche die eigenständige Kontrolle der Einwanderung verlangt.

Schutz des Arbeitsmarktes: Das ungebremste Wachstum der Bevölkerung durch die Personenfreizügigkeit senkt das Bruttoinlandprodukt pro Kopf. Der Lebensstandard der Schweiz sinkt. Einwanderung in den Arbeitsmarkt ist angebracht aber soll kontrolliert werden.