In den letzten 10 Jahren betrug die Nettozuwanderung pro Jahr durchschnittlich 60000 Personen. Davon sind etwa 15 % aufgenommene Asylanten und 66 % Zugewanderte aus der EU im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens.
Das Wirtschaftswachstum war in den letzten Jahren trotz hoher Zuwanderung bescheiden: BIP-pro-Kopf-Wachstum jährlich um 0.09 bis 0.15 Prozentpunkte. Das ist sehr wenig.
Mehr Zuwanderung führt nicht zu weniger Fachkräftemangel. Trotz hoher Zuwanderung hatten Firmen angeblich noch nie grössere Mühe, Fachkräfte zu finden, als heute.
Die künftig erwartete Finanzierungslücke der AHV kann durch die Zuwanderung nicht behoben werden. Für die Sanierung der AHV sind strukturelle Reformen nötig.
Berechnungen zeigen, dass die Schweiz im Jahr 2050 11 Millionen Einwohner und im Jahr 2100 16 Millionen Einwohner bräuchte, um die AHV im Lot zu halten. Auch nach 2100 müsste das Wachstum weitergehen, damit die AHV finanziell im Lot bleibt.