24.5.26

Die Baulandknappheit der Schweiz setzt dem Wachstum Grenzen

Die Baulandknappheit der Schweiz und die damit verbundene Preiszunahme des Baulandes setzt dem Wachstum Grenzen. Verdichtetes Bauen ist keine nachhaltige Lösung, wenn der Zuwanderung nicht Einhalt geboten wird. 

Das betrifft direkt den Lebensstandard der Menschen. Weiteres Einzonen von Kulturland widerspricht den Zielen des Naturschutzes und dem Erhalt der Biodiversität. In diesem Sinne ist eine Begrenzung der Einwanderung angebracht. 


Das eingezonte, aber noch nicht bebaute Land der Schweiz beträgt gemäss Bundesamt für Raumentwicklung 350 km2. Das sind 0,9 % der Landesfläche.


Die gesamte überbaute und  noch unbebaute Bauzonenfläche beträgt 2343 km², damit knapp 5,7 % der Schweiz.  Davon sind 15 % noch unüberbaut. 


Die Schweiz hat eine sehr hohe Bevölkerungsdichte in Bezug auf die Bauzonenfläche von 2343 km². Bei den jetzigen über 9 Millionen Einwohnern des ganzen Landes beträgt die Bevölkerungsdichte über 3800 Einwohner pro km2 Bauzonenfläche.


Das ist extrem hoch und wird in Vergleichen meist ausgelassen und nur die Bevölkerungsdichte pro Gesamtfläche angegeben. Hier zum Vergleich folgende Länder.


Land

Einwohner/km² Gesamtfläche

Geschätzt Einwohner/km² Siedlungs-/Baufläche

Switzerland

~220

~3’800

Germany

~236

~2’000–2’500

France

~120

~1’200–1’800

Austria

~110

~1’500

Netherlands

~530

~3’000–4’000

Japan

~330

~4’000–6’000

Singapore

~8’000

>20’000

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