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28.7.26

Ernährungsinitiative, Abstimmung 27. Sept. 2026

Der Schweizer Bauernverband lehnt diese Initiative ab. Die Initiantin Franziska Herren versucht erneut, die Landwirtschaft unabhängig der Nachfrage und dem aktuellen Konsumverhalten umzukrempeln. Die von ihr verbreitete Behauptung, wonach 82 Prozent der Agrarsubventionen in die Produktion von tierischen Lebensmitteln fliessen (und nur 18 Prozent in den Pflanzenbau) ist falsch.


Die Ernährungsinitiative fordert einen verbindlichen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent für Lebensmittel und die Förderung pflanzlicher Produkte.


Bei der Initiative für eine sichere Ernährung handelt es sich um einen Vegan-Zwang. Denn nur mit einer weitgehendst veganen Ernährungsweise für alle liesse sich die Forderung von 70% Selbstversorgungsgrad erreichen. Die Initiative will der Bevölkerung also vorschreiben, wie sie zu essen hat und der Staat soll den Menüplan befehlen. Sie ist zudem eine Zwängerei: Das Volk sagte deutlich NEIN zu den beiden extremen Agrarinitiativen und der Massentierhaltungsinitiative und stellte sich damit hinter die einheimische Landwirtschafts- und Ernährungspolitik.


Gerade im Berg- und Hügelgebiet und damit in weiten Regionen der Schweiz wächst nur Gras. Dieses kann ausschliesslich über Raufutterverzehrer für die menschliche Ernährung genutzt werden.

Schweizer Bauernverband

Kampagnenseite Ernährungsinitiative

27.6.26

Volksabstimmung vom 27. September 2026

Der Bundesrat hat entschieden, am 27. September 2026 zwei Vorlagen zur Abstimmung zu bringen.


1.   Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» (BBl 2026 799);


2.   Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)» (BBl 2026 800).